Stress ist heutzutage allgegenwärtig und zieht sich durch alle Lebensbereiche und Altersklassen.

War Stress vor einigen Jahrzehnten noch ein Phänomen, von dem in erster Linie Führungskräfte und Selbstständige betroffen waren, so gibt es heutzutage kaum noch eine Personengruppe oder einen Lebensbereich, der nicht mit Stress in Zusammenhang gebracht wird.

Es ist die Rede von Arbeitsstress, Schulstress (vor allem Dank G8), Haushaltsstress und Freizeitstress. Selbst im Urlaub macht Stress keine Ferien.

Bereits die Kleinsten von uns werden von einem Event zum nächsten gezerrt und sind dauernd unterwegs.

Stress ist nicht nur für viele Erkrankungen mitverantwortlich, sondern zieht auch selbstschädigende Verhaltensweisen mit sich. Menschen unter ständiger Dauerbelastung neigen dazu sich mit übermäßigem Alkoholkonsum, unkontrolliertem Essen und Rauchen weiteren gesundheitlichen Schaden zuzufügen.

Oftmals greifen gestresste Menschen zusätzlich noch zu Beruhigungs-, Schmerz- oder Schlafmitteln.

Stress ist sehr subjektiv zu bewerten. Einer Mutter kann es Stress bereiten, wenn ihr Baby schreit.  Ein Außendienstmitarbeiter steht unter Druck, wenn sein Wagen plötzlich ausfällt und er nicht rechtzeitig seine Termine einhalten kann. Für die Hausfrau bedeutet ein leerer Kühlschrank, ein Berg schmutziger Wäsche und die Betreuung der Hausaufgaben Stress. Eine Schülerin ist gestresst, wenn sie die Fragen in der Klausur nicht beantworten kann und Angst verspürt, zu versagen.

Die Ursache für Stress wird oft im Außen gesucht. Schuld daran seien oft die zunehmenden Anforderungen in Schule und Beruf. Gleichzeitig ziehen wir uns mit dieser Ansicht nur allzu schnell aus der eigenen Verantwortung. Indem wir uns dem Stress hilflos ausgeliefert fühlen, blockieren wir uns selbst in unseren Handlungsmöglichkeiten.

Tatsächlich entsteht Stress überwiegend in uns selbst und ist somit selbst gemacht. Es ist der eigene Perfektionsanspruch, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Anerkennung, was uns ständig  zu Höchstleistungen anspornt und das Ergebnis völliger Erschöpfung sein kann.

Da wir alle unterschiedlich erzogen worden sind, unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben und unterschiedlich ticken, hängt es von jedem individuell ab, wie er mit Stress umgeht.

Das Positive daran ist, was wir uns selbst antun, können wir auch selbst wieder gut machen.

Es wird in Zukunft immer wichtiger sein, die Balance zwischen Aktivität und Ruhe, Anspannung und Entspannung für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden herzustellen.

Unser Leben wird dank multimedialer ständiger Verfügbarkeit und Erreichbarkeit immer mehr beschleunigt. Umso mehr sollten wir zukünftig innehalten und uns Stress bewusst machen.

Sie möchten Stress zukünftig besser im Griff haben?

Sehr gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem persönlichen Veränderungsprozess.

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