Nichts ändert sich, erst wenn du dich selbst änderst, ändert sich alles.

Leider einfacher gesagt, als getan. Nehmen wir unser Leben unter die Lupe, merken wir ganz schnell, dass im Grunde genommen jeder Lebensbereich aus mehr oder weniger guten Gewohnheiten besteht.

In der Regel beginnen wir jeden neuen Arbeitstag auf die gleiche Art und Weise. Wir drücken die Schlummertaste unseres Weckers in der Hoffnung noch ein paar Minuten träumen zu dürfen, ehe das tägliche Murmeltier grüßt.

Wir gehen ins Bad, schalten das Radio ein und springen unter die Dusche. Das alles passiert vollautomatisch. Deshalb wird dieser unbewusste Zustand gerne auch als Autopilot bezeichnet.

Und wie sieht dein Tag in seinem weiteren Verlauf aus? Kannst du noch mehr von deinen ganz persönlichen Automatismen aufspüren?

A) Für den Fall, dass du rundum glücklich und zufrieden bist, lass alles laufen, wie bisher. 

B) Solltest du allerdings eher zu den Unzufriedenen gehören, die sich regelmäßig über ihre Figur, ihre Fitness oder ihren nur mäßigen Erfolgen im Job oder in der Liebe beklagen, dann lohnt es sich für dich auf jeden Fall, weiter zu lesen.

Denn ich verrate dir jetzt, wer oder was an allem Übel schuld ist. 

Es ist unser Unterbewusstsein.

Vielleicht hast du schon mal etwas von dem Eisbergmodell gehört. Es beschreibt einen Eisberg in einem Gewässer, von dem lediglich ein kleines Stück der Spitze aus dem Wasser herausragt. Diese kleine Spitze stellt unser Bewusstsein dar. Alles was unter der Wasseroberfläche im Verborgenen liegt, entspricht unserem Unterbewusstsein. Das sind nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bis zu 95 %.

Unser Unbewusstes ist die Summe aller Erfahrungen aus unserem bisherigen Leben. Es repräsentiert sozusagen unserer ganze Lebensgeschichte. Es ist nur allzu natürlich, dass wir uns vor Schmerz, Ablehnung und Misserfolg schützen möchten. Deshalb wird unser Unterbewusstsein immer dann aktiv, wenn es im Außen eine vermeintliche Gefahr wahrnimmt. Es durchläuft blitzschnell alle alten Erfahrungen, um nach möglichen Lösungen zu suchen.

Das hat zur Folge, dass wir viele neue Chancen verpassen, weil wir instinktiv glauben uns schützen zu müssen.

Erst, wenn wir achtsam und bewusst diese alten Programme identifizieren, sind wir frei für Neues. Kurz gesagt:

Wenn du etwas verändern willst, musst du erst einmal heraus finden, was du macht. 

Unsere körperliche Verfassung, unser Gewicht und unsere Fitness sind lediglich das Resultat unserer täglichen Gewohnheiten.

Übergewicht:

Liegt es vielleicht daran, dass wir versuchen unangenehme Gefühle, wie Anspannung, Traurigkeit oder Einsamkeit statt mit Entspannungstechniken und sozialen Kontakten lieber mit Chips und Schokolade zu kompensieren?

Nimmst du statt der Treppe lieber den Aufzug und legst du jede noch kleine Entfernung mit dem Auto zurück?

Unzufriedenheit:

Denkst du morgens, wenn der Wecker klingelt, schon über all das nach, was dir den Tag vermiesen könnte, statt die Sonnenstrahlen zu bemerken, die dir guten Morgen sagen?

Tust du wirklich das, was du gerne tust, oder sagst du des lieben Friedens willen, zu oft ja zu anderen, statt zu dir selbst?

Erfolg und Geld:

Verbringst du deine freie Zeit oft vor dem Fernsehen und lässt dich von irgendwelchen Netflix Serien berieseln, oder liest du Bücher oder hörst interessante Podcasts, die dich bei deiner Weiterentwicklung unterstützen können?

Legst du jeden Monat einen Teil deines Geldes auf Seite und achtest beim Kauf auf Beschaffenheit und Qualität oder gibst du regelmäßig ein kleines Vermögen für vermeintliche Schnäppchen und die neuesten Styles aus?

Nur indem wir uns unserer Gewohnheiten bewusst machen, ist Veränderung erst möglich.

„Es ist verrückt, immer wieder dasselbe zu machen und neue Ergebnisse zu erwarten.“

Albert Einstein

2 Comments

  • Hi Silke. Sehr wahr und gut geschrieben. Die zwei Rechtschreibfehler würde ich noch eliminieren;-) Ich wünsche dir ganz viel Erfolg.

    • Hey Silke, hab ganz lieben Dank für Deinen Zuspruch! Ich hoffe ich habe die richtigen Fehler jetzt eliminiert :D. Liebe Grüße @all

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