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…und den mache ich jetzt einfach mal.

Aufgeregt und voller Vorfreude schreibe ich heute meinen ersten BLOGBeitrag für Sie.

Dabei geht es um das Thema:  Anfangen 

Ich möchte Sie zu Beginn einmal zu folgender Fragestellung einladen:

„Wann haben Sie das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“

Und ist Ihnen schon etwas eingefallen?

Ein kleines Kind erlebt jeden Tag etwas Neues. Das junge Leben ist aufregend und voller Abenteuer. Kinder fallen hin und stehen augenblicklich wieder auf. Die Welt ist viel zu spannend, um lange am Boden zu verharren. Alles findet im Hier und Jetzt statt. Für Teenager und junge Menschen hält dieses aufregende Leben noch eine ganze Weile an. Der erste Kuss, die erste Liebe, die erste rauschende Party und dazu ständig neue Menschen und Sinneseindrücke um sie herum.

Doch irgendwann wird es mit den ersten Malen weniger. Wir leben in unseren festen Bahnen gefangen im Alltag. Frei nach dem Motto. „Und täglich grüßt das Murmeltier.“ Diesen Lebensbereich nennt man dann Komfortzone. Auch, wenn dieser Begriff durch das Wort „Komfort“ zunächst an eine positive Annehmlichkeit assoziiert, so steht dem Begriff „Komfort“ das Wort „Zone“ begrenzend und einschränkend entgegen.

Warum das? Wir fühlen uns doch die meiste Zeit wohl, sicher und geborgen. Verglichen mit anderen geht es uns prächtig. Wer weiß, was Veränderungen womöglich an Missstand und Mangel mit sich bringen? Warum also etwas ändern?

In der Routine verkümmert unser Gehirn immer mehr. Es bekommt fortlaufend weniger Informationen, die es als Bereicherung oder Anregung empfindet. Erlebnisforscher sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer „Trägheit der Seele“.
Neurobiologische Forschungen untermauern diese Aussage. Unser Hirn braucht ständig neue Eindrücke und Herausforderungen, um „glücklich“ zu sein, selbst im hohen Alter. Gelingt es uns nicht, sind wir auf Dauer gelangweilt und unzufrieden. Langeweile wird aber keineswegs als ein In-sich-ruhen erlebt; vielmehr als eine unbehagliche Ungeduld der man gerne entfliehen möchte.

Weshalb fällt es uns also so schwer etwas Neues anzufangen?

Aller Anfang ist mühsam und meist mit einem Gefühl von Unsicherheit und Sorge verbunden. Auch ich mache mir in Zusammenhang mit meinem neuen Blog so meine Gedanken.
Was kann ich schreiben, was nicht schon hundert mal geschrieben wurde? Wird es meine Leser interessieren? Gelingt es mir meine Botschaft klar und verständlich rüber zu bringen? Schaffe ich es bestenfalls sogar zum Nachdenken anzuregen, Mut zu machen und zu inspirieren?

Oft blockiert uns der viel zu hohe Anspruch an uns selbst, sowie die Angst zu scheitern. Wir bleiben lieber bei dem was wir schon kennen und können und schlummern weiter in unserer Komfortzone.

Haben wir diese einmal verlassen, steigen wir zu neuen Größen auf. Im Sport zu Beispiel trainieren wir unsere Muskeln. Wir schwitzen und bringen unseren Puls bis zum Anschlag. Tags drauf verspüren wir oftmals sogar einen leichten Schmerzen in Form eines leichten Muskelkaters. Trotz der Anstrengung fühlen wir uns gut und sind stolz etwas Produktives für unsere Gesundheit, Wohlbefinden und Fitness getan zu haben. Diese körperliche Anstrengung lässt sich natürlich auch auf die geistige und seelische Ebene übertragen. Jeder Anfang ist mühsam, aber das Ziel lohnt sich und sei es noch so klein.

Neue Ziele sind wichtig für uns. Sie lösen Glücksgefühle in uns aus. Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt, der das bisherige Dasein auf den Kopf stellt. Der erste Schritt kostet uns die meiste Kraft und Überwindung. Jeder weitere bringt uns unserem Ziel ein Stück näher. Manchmal geschieht das dann auf magische Weise fast wie von selbst.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“  Hermann Hesse

In diesem Sinne…

Dandelion on blue background closeup

Herzliche Grüße

Ihre Silke Falkenberg

 

4 Comments

  • Liebe Silke,
    ein toller erster Beitrag und so wahr. Ein Anfang ist nicht immer leicht, aber immer eine neue Chance. Und es lohnt sich meist immer mal die Komfortzone zu verlassen, man muss sich nur trauen. 🙂

    LG Sandra

    • Ganz herzlichen Dank, liebe Sandra! Es freut mich, dass Dir mein Artikel gefällt.

      Viele liebe Grüße und vor allen Dingen viel Freude an Deinen neuen Projekten .-)
      Silke

  • Liebe Silke,
    Ein gelungener Start als Bloggerin!
    Und eine tolle Inspiration für alle, die sich ein Leben außerhalb des täglich wiederkehrenden Wahnsinns wünschen.
    Ich freue mich schon jetzt auf zukünftige Denkanstöße, die mich aus meiner Komfort-Zone „herauskatapultieren“.
    LG und weiter so Nicole

    • Liebe Nicole,

      wie schön, dass ich Dich erreichen konnte.

      By the way: „Auch ich habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich neugierig.“ so sagte es auch einst Albert E.

      Liebe Grüße und bis bald
      Silke

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